
Wieder ein Blogevent von Zorra. Es soll mal die “Ausrüstung” vorgestellt werden.
Dazu muss erst mal gesagt werden, dass ich erst seit ich bei FB in die verrückte Gruppe Käptn’s Dinner reingeworfen wurde
( Nov 2011), begann Essen zu Knipsen. Erst mit einer Panasonic TZ3 aber sehr bald hatte ich dann Lust auf “bessere” Photos und damit verbunden eine DSRL. Durch den Profi Falko war ich latent Canon-affin und ich entschied mich für eine Canon 600D. Das ist aus der Canon Serie eher eine gute Einsteigerkamera, aber ich wollte Sie auch als Reisekamera verwenden und da sind mir die höherwertigeren Gehäuse ( 60D oder 7D, wenn man beim CMOS Sensor vergleichbar bleibt ) etwas zu schwer, wenn auch sicher besser “Draußentauglich”
Alle 3 Modelle verfügen aber über den gleichen 18 MP Sensor. Dazu erwarb ich mein Immerdrauf-Objektiv ein Canon EFS 15-85. Hier ist der Vorteil, die niedrige Anfangsbrennweite ( umgerechnet 24 mm ) welches gut geeignet ist um auch noch vernünftige Innenaufnahmen zu machen. Zusammen ist das Gespann auch noch recht “Handlich”.
Da ich auch Interesse an der Makrophotographie hatte
kam dann noch ein Sigma 105mm f/2,8 EX DG Makro dazu das im Test beim Traumflieger recht gut abgeschnitten hatte und dazu noch einen Makroblitz.
Beides habe ich bisher aber nur sporadisch eingesetzt, wenn es schnell gehen sollte ist mir das Zoom-Objektiv lieber, wobei die Qualität mit dem Sigma eventuell besser sein sollte.
Nun habe ich auch noch eine aktuelle Wohnsituation
( Mo-Fr Jungesellenbude, am WE bei meinem Schatzi ) die es mir erlaubt in meiner Wohnküche eine Ecke für einen Phototisch einzurichten. ( Ebay; bestehend aus Tisch und 3 Softboxen mit Tageslichtleuchten und eingebautem Blitz). Der steht direkt auf dem Weg von der Küchenzeile zum Tisch.
Außerdem Knipse ich das Essen nur wenn ich alleine bin, da ich es sehr unhöflich finde jemanden aufs Essen warten zu lassen. Dabei knipse ich es so wie ich es auch essen, mit Hilfsmitteln präparierte oder nur angegarte Teller kommen nicht vor die Linse. Die meisten Bilder bisher habe ich aus der Hand gemacht und so richtig viel Zeit nehme ich mir nicht. Es werden so 20-40 Bilder geschossen, damit ich noch halbwarm essen kann.

Die Bilder werden dann in Photoshop Elements meist noch mit mehr Kontrast versehen und passend formatiert. Weitergehende Bildbearbeitung habe ich bisher noch nicht betrieben.
Ob später in einer gemeinsamen Wohnung noch Platz für den Phototisch in der Küche ist, wage ich zu bezweifeln. Außerdem werde ich dann nicht mehr soviel Zeit mit diesem Unter-der-Woche-Strohwitwer-Hobby verwenden. Auch wenn ich grundsätzlich gerne photographiere und genauso gerne ich mich mit kochspezifischen Versuchen beschäftige. Es ist halt das Kochlabor. Siehe z.B. Beitrag über die KK.
Da ich meist abends koche, habe ich kein natürliches Tageslicht für die Bilder und daher muss ich mich noch etwas besser mit den Grundeinstellungen der Kamera ( Stichwort Weißabgleich) beschäftigen, damit die Bilder so werden wie ich es möchte.
Fehlt noch was ?… Ach Ja, vor 3 Monaten wurde die 600D durch die 650D ersetzt. Unterschied ist die HDR Funktion und der Touchscreen auf dem Monitor und auch ein technisch besserer Sensor, aber das merke ich nicht direkt.
Experimente sind aber noch reichlich zu machen. Ich muss mich mehr mit Weißabgleich und Licht und den weiteren Kameraeinstellungen beschäftigen, bei den Bildern ist noch genug Luft nach oben.
Die Frage nach meiner Traumkamera kann ich derzeit leicht beantworten. Für meine Ansprüche ist die bisherige Kamera/ Objektivkombination völlig ausreichend. Falls ich in Zukunft mehr draußen knipsen sollte, gesellt sich vielleicht noch ein Tele-Zoom dazu.
Der nächste Schritt wäre dann eine Vollformatkamera, aber den Investitionsaufschlag bin ich nicht bereit zu zahlen. Außerdem knipse ich nicht so gut um damit wirklich bessere Photos zu machen.
Hier noch einige “Lieblingsbilder”
Sigma



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